Rundgang durch die ehemalige Fels- und Waldkulisse der Luisenburg; Dauer: 1 Stunde. Labyrinth-Eingang beim Kassenhäuschen s der Freilichtbühne (Hinweisschilder). Aufstieg: blauer Pfeil; Abstieg: roter Pfeil.
Der gut begehbare Weg führt durch Felsschluchten durch niedrige Felsblöcke hindurch und über Treppen, an Felsen mit rührseligen Inschriften vorbei hinauf zum Gipfelkreuz (höchster Punkt des Labyrinths, 785 m) mit guter Rundsicht. Beim Abstieg wieder sehenswerte Felsformationen.
Erschließungsgeschichte:
Von 1790 an begann man in die bis dahin gemiedene Felsenwildnis einzudringen, sie durch Einebnen von Schluchten und Austrocknen von Sümpfen begehbar zu machen. Den Endpunkt dieses ersten Teils der Erschließung des damaligen Luxburggebietes markierte man mit der Inschrift: "Bis hierher und nicht weiter".
Nach Umbenennung der Luxburg in Luisenburg 1805 erfolgten weitere Erschließungsmaßnahmen. Der Hauptinitiator war der Wunsiedler Bürgermeister und Kreisarzt Dr. Johann Georg Schmidt.
Nach dem Ende der französischen Besetzung des Bayreuther Landes (1806-1810) führten drei seiner Söhne ab 1811 das Werk des Vaters fort. Unterstützt von Gästen des Alexandersbades und anderen vermögenden Freunden machten sie den Bereich der beiden ehem. Burgen und die daran anschließenden Felspartien zugänglich.
1815 errichtete man auf dem höchsten Punkt das erste Holzkreuz, 1819 bezog man als letztes noch die Gegend um die sog. Dianaquelle mit in die Anlagen ein.
1820 war die Erschließung vollendet. Das Felsenlabyrinth wurde damit zur größten Attraktion des Fichtelgebirges.