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Kösseine

 Kösseine Granitstock mit charakteristischem Doppelgipfel im Hohen Fichtelgebirge sw von Wunsiedel. Urk. 1285 "Chozin" = Ziegenberg.

 Der Gipfel der Großen Kösseine (939 m) ist mit seinem Granitblockmeer NSG (15,8 ha), der aussichtsreichste Berg des Fichtelgebirges. Auf dem höchsten felsen steht der Aussichtsturm Kösseineturm, unmittelbar ö daneben das FGV-Unterkunftshaus. Ö davon der Kösseinesender, der 1990 seine Kommunikationsdienste aufnahm.

 13 markierte Wanderwege führen aus allen Richtungen zum Berggipfel, der für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.

 200 m östlich die Kleine Kösseine (922 m), wegen der eigentümlichen, quaderartigen Verwitterungsform des Granits geschütztes ND. In der Einsattelung der beiden Kösseinegipfel, an der Forststraße gelegen, die 1981 neuerrichtete Diensthütte der Bergwachtbereitschaft Tröstau.

 Dem Kösseinestock entspringen viele Rinnsale und Bäche, zahlreiche Quellen wurden eindrucksvoll gefaßt. Über den Gipfel der Großen Kösseine verläuft die europäische Hauptwasserscheidezwischen Nordsee und Schwarzem Meer.

 Am Südfuß des Bergstocks verläuft die Grenze der bayer. Regierungsbezirke Oberfranken /Oberpfalz. Im gesamten Gebiet früher reger Granitabbau, heute nur noch Steinbrüche am SO-Hang beim Ort Kösseine.

 
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