Weißes Gold

"Schönes erfahren" - Die Porzellanstraße im Fichtelgebirge lädt zu Entdeckungen rund um das "Weiße Gold" ein.
"Weißes Gold" aus dem Fichtelgebirge

Schönes „erfahren” - stilvoll genießen, die Porzellanstraße im Fichtelgebirge lädt zu Entdeckungen rund ums „Weiße Gold” ein. Die Region Nordoberfranken ist seit nahezu 200 Jahren das Zentrum der Porzellanherstellung in Europa. Diese lange Tradition zu dokumentieren, haben sich zahlreiche Museen in Selb, Hohenberg und Bayreuth zur Aufgabe gemacht.

Spannend und leicht verständlich werden in historischen Gebäuden oder noch produzierenden Porzellanfabriken die Fertigungsschritte erläutert, kann eine Zeitreise durch Porzellangeschichte unternommen werden. Porzellanliebhaber können auf Porzellanflohmärkten oder in Antiquitätengeschäften wahre Schätze für ihre Sammlung entdecken oder Kaputtgegangenes ersetzen.

Ein unbedingtes Muss für jeden sind Besuche in den zahlreichen Werksverkäufen, die neben Porzellan auch Glas, Tischwäsche, Besteck, Töpfe und vieles mehr anbieten. Alle führenden Porzellanhersteller präsentieren in großzügigen Factory Outlets aufwendig dekorierte Tische. Vom traditionellen Kaffeeservice im Landhausstil bis zu Variationsservicen, die bei Spitzenköchen in aller Welt begehrt sind, reicht das vielfältige Angebot.

Es lohnt sich immer, sich Zeit zu nehmen für ein Erlebnis der besonderen Art, für eine Fahrt auf der Porzellanstraße und einen Spaziergang auf porzellangepflasterten Wegen. Genießerisch entdecken - stilvoll in idyllischer Umgebung entspannen, ob für Aktivurlauber oder Erholungssuchende ...

... für jeden hält die Porzellanstraße einzigartige Erlebnisse mit dem Weißen Gold bereit.

 
Dies ist nur ein kleiner Auszug über Porzellan im Fichtelgebirge.


Weitere Details über das "Weiße Gold" der Region Fichtelgebirge finden
Sie hier:

» Fichtelgebirge von A bis Z - Museen

» Fichtelgebirge von A bis Z - Werksverkäufe und Betriebsbesichtigungen

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Vase aus Porzellan
Eierbecher und Salz- und Pfefferstreuer aus Porzellan



Sonderausstellung: Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan

Sonderausstellung: Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan

1708 glückte erstmals in Europa der Versuch Porzellan zu brennen.
Und schon 1710 nahm die erste europäische Porzellanmanufaktur
ihren Betriebauf: Die Porzellanmanufaktur Meissen.
2010 ist deshalb offiziell das 300. Jubiläumsjahr aus Anlass der Nacher-
findung des Weißen Goldes auf dem Alten Kontinent.

Das Porzellanikon Selb und Hohenberg a.d. Eger, Europas größtes
Porzellanmuseum, zeigt deshalb mit "Königstraum und Massenware.
300 Jahre europäisches Porzellan" und mit gut 1.000 Exponaten
inklusive Leihgaben von 90 internationalen Institutionen aus 17
Ländern auf 3.500 qm die größte Porzellanausstellung, die es je gab.
Aufwendige Inszenierungen, der Einsatz moderner Medien, opulente
Themeninseln, kostbare, aber auch überraschende Porzellanexponate,
wie man sie so noch nie zusammen sah, machen diese Jubiläumsaus-
stellung einzigartig.

(Quelle: Koenigstraumundmassenware, Porzellanikon Selb und Hohen-
              berg a.d. Eger)

Impressionen der Sonderausstellung

Bild 1: Teller, Porzellanmanufaktur Meissen, etwa 1725, Wawel, Königlicher Pallast. Krakau/Polen (Inv. Nr. 5207; Foto Stanislaw Michta)
Bild 4: Indianisches Liebespaar, Modell: Johann Joachim Kaendler, Porzellanmanufaktur Meissen, um 1745, Johann Jacobs Museum, Zürich/Schweiz (Inv. Nr.: C 83/12)
Bild 7: Anzeigenwerbung für Porzellan in den 50er Jahren.
Bild 14: Teller Hofservice Cumberland, Entwurf: Joseph Zächenberg, Porzellanmanufaktur Nymphenburg, 1765
Bild 54: Gruppe mit zwei Opernfiguren, Entwurf: Johann Joachim Kaendler (1706-1775), Meissen, um 1744, Privatsammlung. Foto: Porzellanikon Hohenberg
Bild 56: Dose mit Jagddarstellung des Grafen Brühl, Meissen, um 1740, Privatsammlung. Foto: Porzellanikon Hohenberg
Bild 62: Groteske Teekanne, Entwurf: Johann Gottlieb Kirchner (1706- um 1768), Meissen, um 1725, Historisches Museum Basel, Depositum der Pauls-Eisenbeis-Stiftung, Inv.-Nr.: 1975, 1186, Foto: HBM J. Karpinski
Bild 82: Widderkopfterrine, Pirkenhammer, 1840-1850, Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main, Inv.-Nr.: V. 414

Bildnachweis: Porzellanikon Selb und Hohenberg a.d. Eger



Porzellanikon Selb

Porzellanikon in Selb

Porzellanikon Selb - Die Architektur

Das Porzellanikon Selb befindet sich in einer 1969
stillgelegten ehemaligen Rosenthal-Fabrik. Gut
9.000 qm des ungenutzten Industriestandortes
beherbergen heute drei verschiedene Museen:

- das » Europäische IndustrieMuseum für Porzellan
- das » Rosenthal Museum
- und das » Europäische Museum für Techn. Keramik

Das Porzellanikon erschließt sich heute über den
ehemaligen Scherbenhaufen. Wo sich einst Porzellan -
scherben türmten, hat man ein ambitioniertes
Renaturierungsprojekt gestartet. Begehbar ist der
Wald umsäumte ehem. Löschteich mit historischem
Pumpenhäuschen, sichtbar blieb der Werksanschluß
an die Eisenbahnlinie - ein kleines Freilichtmuseum
mit lebendigen Akzenten, die Schlaglichter auf die
Unternehmensstrukturen von einst werfen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
von 10.00 bis 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung.

Kontakt:
Porzellanikon Selb
Werner-Schürer-Platz 1
95100 Selb
Tel.: 09287 / 91800-0
www.porzellanikon.org
info[at]porzellanikon.org

 

Die heutige Eingangsseite um 1930
Zustand vor der Restaurierung
Neu aufgebaut - Blick auf das Brennhaus und Haus 1



Porzellanikon Hohenberg an der Eger

Porzellanikon in Hohenberg an der Eger

 Porzellanikon Hohenberg - die Architektur

In Hohenberg a.d. Eger fand das Porzellanikon
mit dem Deutschen PorzellanMuseum schon 1982
eine Bleibein traditionsreichem Hause: In der
ehemaligen Direktorenvilla des Familienunter -
nehmens C.M. Hutschenreuther.
Denn mit der Gründung der ersten Porzellanfabrik
Nordostbayerns 1814 legte Carolus Magnus
Hutschenreuther in Hohenberg den Grundstein
dazu, dass sich die Region rasch zum Zentrum der
deutschen Porzellanindustrie entwickelte.
1995 wurde das historische Haus um einen modernen
Anbau aus Glas und Stahl auf 2.000 qm erweitert.
Heute zeigt das Museum rund 12.000 Exponate,
mehr als 150.000 Porzellane birgt das Depot. Das
Haus liegt in dem ehemaligen, stimmungsvollen
Fabrikantengarten, der zum Verweilen unter
Apfelbäumen und Rosenlauben einlädt.

zum: » Deutschen PorzellanMuseum

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
von 10.00 bis 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt:
Porzellanikon Hohenberg
Freundschaft 2
95691 Hohenberg an der Eger
Tel.: 09233 / 77220
www.porzellanikon.org
info[at]porzellanikon.org

Eingang über die alte Villa
Nicht nur von innen sehenswert: Porzellanikon Hohenberg
Alter Kollergang im Museumsgarten



Porzellanstraße

Der Verlauf der Porzellanstraße

Wo das "Weiße Gold" an der Straße liegt

Die Porzellanstraße - die einzigartige Verbindung
nordbayerischer Ferienregionen entlang des Welt -
zentrums der Porzellanherstellung.

Besichtigen Sie Porzellanfabriken, Manufakturen,
Ateliers, international renommierte Spezialmuseen
sowie Werksverkäufe mit weltbekanntem Marken -
porzellan.

Genießen Sie die Tischkultur der Regionen. Tragen
Sie dazu bei, den Porzellanstandort in seiner
Kulturlandschaft zu erhalten.


Kontakt:
Verein „Porzellanstraße e.V.”
c/o Porzellanwelt Selb - Die Museen
Werner-Schürer-Platz 1 · 95100 Selb
Tel. 0 92 87 / 9 18 00-34
Fax 0 92 87 / 9 18 00-35
geschaeftsstelle[at]porzellanstrasse.de
http://www.porzellanstrasse.de

Werksverkauf
Porzellankönigin 2008: Stefanie II.
Die Porzellanstraße kulinarisch




Einige Foto-Impressionen über Porzellan

Die Porzellanstraße
Weiden Keramik
Walküre, Bayreuth
Historisches Museum, Bayreuth
frühe Porzellanmanufaktur
Porzellanherstellung
Brennen der Keramik
Bone China Porzellan